Liebe Freundinnen und Freunde des Friedens,
hier anbei der Veranstaltungsflyer
gemeinsam mit dem Zusammenarbeitsausschuss der Friedensbewegung in Schleswig-Holstein (ZAA-SH) lädt das Friedensforum Neumünster zu einer Diskussionsveranstaltung über die im vergangenen Jahr von der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD)beschlossene DENKSCHRIFT ZUM FRIEDEN (“Welt in Unordnung”) ein (siehe anliegender Flyer). Vertreterinnen der evangelischen Kirche und Vertreter der Friedensbewegung greifen den – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kirche – kontrovers geführten Diskurs auf und positionieren sich angesichts wachsender Kriegsgefahr in Europa und Militarisierung unserer Gesellschaft. Ein Beitrag zur Friedensdekade 2026.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 12. November im Saal der Vicelin-Kirchengemeinde (Hinter der Kirche 10) statt. Beginn 19 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen.
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In diesem Zusammenhang ist auch ein Hinweis auf das kürzlich bekannt gewordene FRIEDENSMANIFEST
des Oberhauptes der Katholischen Kirche, Papst Leo XIV angebracht, das in Deutschland jedoch kaum wahrgenommen wurde. Um so wichtiger der folgende Artikel aus unserem Nachbarland Schweiz.
„Das radikale Friedensmanifest von Papst Leo XIV.
Eine universelle Absage an das militärische System“
Die globale Sicherheitsarchitektur steht an einem historischen Wendepunkt. Angesichts wiedererwachender geopolitischer Blockkonfrontationen, rasant steigender Militärbudgets und einer Renaissance der nuklearen Abschreckungsdoktrin droht die Welt in eine neue Ära des unkontrollierten Wettrüstens abzugleiten. Inmitten dieser bedrohlichen Remilitarisierung setzt der Heilige Stuhl unter Papst Leo XIV. ein Zeichen des radikalen Widerspruchs. Bereits sein Vorgänger Papst Franziskus hatte mit der traditionellen, kirchenpolitischen Zurückhaltung gebrochen, indem er den Besitz von Atomwaffen als inhärent unmoralisch deklarierte. Leo XIV. führt dieses Erbe nun mit beispielloser Schärfe fort: Die Leitung der Weltkirche fordert mit Nachdruck dazu auf, eine globale, im Evangelium verwurzelte Kultur des Friedens, der Gerechtigkeit und der Versöhnung zu leben, und formuliert eine fundamentale, kompromisslose Absage an das weltweite militärische System.
— In Deutschland kaum bekannt. Weder innerhalb noch außerhalb der katholischen Kirche.